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Intercambios culturales entre España y Alemania en el siglo XIX: Arquitectura, Filología, Estética, Ciudad

Isac Martínez de Carvajal, Ángel/ Ocón Fernández, María (Hrsg.),
Intercambios culturales entre España y Alemania en el siglo XIX: Arquitectura, Filología, Estética, Ciudad (Interkultureller Austausch zwischen Spanien und Deutschland im 19. Jahrhundert: Architektur, Philologie, Ästhetik, Stadt), Granada: Editorial Universidad de Granada, 2009

 

 

 

 

 

BUCHPRÄSENTATION:

Donnerstag, den 24. Juni, 19:30 Uhr

Cervantes Institut Berlin, Bibliothek

Rosenstr. 18-19
10178 Berlin
U-Bahn: Alexanderplatz

 


Es sprechen:

Gaspar Cano Peral, Direktor des Cervantes Instituts

Prof.-Dr. Harold Hammer-Schenk, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut

Dr. María Ocón Fernández, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut


Was verbindet Spanien und Deutschland im 19. Jahrhundert? Wie gestaltete sich der kulturelle Austausch zwischen beiden Ländern? Welche Auswirkungen hat der Städtebau des 19. Jahrhunderts auf die europäische Stadt des 21. Jahrhunderts und wie lässt sich das am Beispiel von Städten wie Granada, Berlin, Barcelona oder Madrid konkretisieren?

Kaum eine Veröffentlichung hat in den letzten Jahren Antworten auf diese Fragen gegeben und diese auch in einem breiten Kontext gestellt. Die in diesem Band versammelten Aufsätze gehen aus einem Kolloquium und aus einem Podiumsgespräch hervor, die im Rahmen des Abkommens zwischen dem Fachbereich für Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin und der Universidad de Granada organisiert wurden und im Cervantes Institut Berlin 2007 stattfanden. Die Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen wirkte sich sowohl auf die Organisation als auch auf die Finanzierung der Publikation aus. Veröffentlicht sind die Texte in beiden Sprachen, Deutsch und Spanisch.

Die Bündelung gemeinsamer Interessen konzentriert sich bei den Beiträgen in diesem Band auf ein Thema, welches Aktualität und Vielfalt des gesellschafts-politischen Lebens beider Länder und des europäischen Kulturraums insgesamt zum Ausdruck bringt: Architektur und Stadt. Der Blick auf das 19. Jahrhundert überwiegt bei allen Beiträgen. Dieser wird einerseits vor dem Hintergrund aktueller Fragen der Architektur und des Städtebaus und in Bezug auf die noch vorhandene europäische Stadt des 19. Jahrhunderts in den Texten zum Podiumsgespräch diskutiert. Andererseits wird er aus der historischen Perspektive des Kultur- und Wissenstransfers zwischen Spanien und Deutschland gewonnen und in den Aufsätzen zum Kolloquium behandelt.

Die literarische Bedeutung der Stadt wird neben dem Reisen als Wissens- und Kulturtransfer behandelt, die Betrachtung von Architektur anhand von farbigen Rekonstruktionen antiker Baudenkmäler in Verhältnis zu Archäologie und Philologie gesetzt. So bringen neueste Untersuchungen in diesem Band Architekten wie K. F. Schinkel, F. Jareño de Alarcón und G. Semper oder der Stadtplaner I. Cerdá mit J. Stübben und R. Baumeister in Zusammenhang. Maler wie M. Fortuny, die Schriftsteller Th. Fontane und L. Alas „Clarín“ oder der Philologe G. Hermann erscheinen vor diesem Hintergrund in einem neuen Licht.